Letztes Update: 03.06.2017

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Die akustischen Akkordeons kann man grob in drei Kategorien unterteilen:


* Zum einen in die Standardbass-Akkordeons, welche mit gekoppelten Akkordeon ausgestattet sind. Das ist die Sorte Akkordeons, die die meisten Menschen unter einem Akkordeon verstehen.


* Zum zweiten die reinen Melodiebas- / Freebass- / MIII-Akkordeons. Wie Sie sehen gibt es da schon die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Mit diesen Instrumenten, welche auf der linken Seite keine gekoppelten Akkorde besitzen sondern nur Einzeltöne, wird überwiegend klassische- oder originale Akkordeon-Konzertliteratur gespielt. Mit diesen Instrumenten ist es möglich tonhöhenrichtige Melodien auf der Bassseite zu spielen.


* Die dritte Kategorie beinhaltet beides, Standard- und Melodiebass. Von diesen Instrument gibt es wiederum zwei Bauformen. Bei den einen ist das Melodiebass- über dem Standardbassmanual angeordnet, dies wird oft als “Vorgelagertes Bassmanual” bezeichnet. Die anderen Instrumente werden Konverter-Instrumente genannt. Hier ist der Melodiebass im Standardbass-Akkordwerk verbaut. Mittels eines Registers wird im Innern des Instrumentes eine Mechanik umgelegt, so dass entweder Akkorde oder Einzeltöne erklingen.Hier gibt es auch zwei unterschiedliche, mechanische Wege. Während die einen Instrumente über eine echte Umschaltmechnik verfügen, wird bei den Anderen über eine clevere Anordnung der Stimmplatten und nur mit Registerschieber das gleiche erreicht. Der Unterschied wird beim Spielen der Instrumente deutlich. Bei den Akkordeons mit “echtem Konverter” ist ein deutlicherer Druckpunkt der Knöpfe tastbar, die Mechanik ist leichtgängiger und wesentlich geräuschärmer als bei der “Registerschiebetechnik”. Ein weiterer großer Unterschied beider Typen liegt im Preis. Die Instrumente mit “Registerschiebetechnik” sind wesentlich günstiger als die mit “echtem Konverter”, weil bei letzterem viel mehr Mechnik verbaut und justiert werden muss.